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Grundlagen

Rake

Gebühr des Anbieters auf jeden Pot oder Buy-in

Definition

Der Rake ist die Gebühr, die der Pokeranbieter für seinen Dienst erhebt. Im Cash Game ist es ein Prozentsatz jedes gespielten Pots (in der Regel um die 5%), gedeckelt durch einen Höchstbetrag (das Cap). In Turnieren und Sit & Gos ist es ein bei der Anmeldung ausgewiesener Teil des Buy-ins: Ein 10-€-Turnier zerlegt sich z. B. in 9 € für den Preispool + 1 € Gebühr. Der Rake verändert die Strategie real, vor allem an den kleinen Limits, wo er proportional am schwersten wiegt. Im Micro-Stakes-Cash werden die Pots so stark besteuert, dass looses, passives Spiel verlierend wird: Die gewinnenden Ranges sind dort enger als in der "rakefreien" Theorie. Deshalb kann ein Spieler seine Gegner schlagen und trotzdem Geld verlieren: Er schlägt den Rake nicht. Rakeback bezeichnet Belohnungssysteme, die einen Teil des gezahlten Rakes zurückgeben (Cashback, Missionen, VIP-Status). Für einen regelmäßigen Spieler macht es einen erheblichen Teil der echten Winrate aus — zwei Anbieter mit identischem Nominal-Rake können nach Rakeback sehr unterschiedliche Nettobedingungen bieten.

Konkretes Beispiel

Cash Game NL10 (Blinds 0,05/0,10 €), 5% Rake mit Cap bei 1 €. Du gewinnst einen 8-€-Pot: Der Anbieter behält 0,40 €. Bei einem 30-€-Pot ist der Abzug bei 1 € gedeckelt. Ein Reg, der an diesen Limits 50 000 Hände pro Monat spielt, zahlt mehrere hundert Euro Rake — Rakeback ist kein Bonus, sondern Teil der Winrate.

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Rake beim Poker — Definition | Forge.poker