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Methode

Bankroll

Dem Poker gewidmetes Kapital — und die Regeln zu seinem Schutz

Definition

Die Bankroll ist das ausschließlich für Poker reservierte Geld, strikt getrennt vom Lebensbudget. Bankroll-Management (BRM) ist das Regelwerk, das bestimmt, an welchen Limits du spielen kannst, damit die normale Varianz des Spiels dich nicht ruinieren kann. Es ist die Fähigkeit, die gewinnende Spieler am Leben hält — ein exzellenter, aber unterkapitalisierter Spieler endet broke, ein gut geführter Durchschnittsspieler bleibt bestehen. Die üblichen Größenordnungen hängen von der Varianz des Formats ab: im Cash Game 20 bis 50 Buy-ins des gespielten Limits; in Sit & Gos und Spin & Gos 100 bis 300 Buy-ins; in MTTs mindestens 100 Buy-ins, besser 200 für große Felder, wo sich die Gewinne auf seltene Final Tables konzentrieren. Je schwankungsreicher das Format und je dünner dein Edge, desto größer muss die Marge sein. BRM funktioniert in beide Richtungen: aufsteigen, wenn die Bankroll die Schwelle des nächsten Limits überschreitet, aber vor allem ohne Ego absteigen, wenn ein Downswing sie anknabbert. Diese Disziplin macht aus der Varianz statt einer existenziellen Bedrohung bloße Turbulenz — und sie schützt auch das Mentale: Mit einem Stack zu spielen, der emotional "zählt", verschlechtert die Entscheidungen lange vor dem buchhalterischen Ruin.

Konkretes Beispiel

1 000 € Bankroll im Cash Game: Mit einem Minimum von 25 Buy-ins kannst du NL20 spielen (20-€-Buy-ins, 50 Stück) oder sogar einen vorsichtigen Shot auf NL50 nehmen (20 Buy-ins). Nach einem Downswing auf 700 € gebietet die Disziplin, bei NL20 zu bleiben (35 Buy-ins), statt sich an NL100 "zurückzuholen" — der klassische Weg in den Ruin.

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Bankroll beim Poker — Definition | Forge.poker