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Formate

Cash Game

Geldspiel mit festen Blinds, ohne Elimination

Definition

Das Cash Game ist das historische Format des Pokers: Die Chips sind direkt Geld wert, die Blinds sind fest, und jeder kann sich frei hinsetzen, nachladen oder gehen. Keine Elimination, keine Auszahlungsstruktur — jeder gewonnene Pot ist sofortiger Profit. Die Standardtiefe beträgt 100bb (der volle Buy-in), nach jeder Hand nachladbar. Strategisch ist das Cash Game das "pure" Poker: Ohne ICM und ohne steigende Blinds zählt nur der Chip-EV jeder Entscheidung. Es ist das Format, in dem 100bb-Ranges, tiefes Postflop-Spiel und Konzepte wie Implied Odds oder Set Mining sich voll entfalten. Dieselbe Situation wiederholt sich tausendfach identisch — ideal für systematisches Lernen und Leak-Analyse. Seine ökonomischen Besonderheiten: Der Rake wird auf jeden Pot erhoben (was passives Spiel an den Micros bestraft), die Winrate wird in bb/100 Händen gemessen, und Table Selection ist eine eigene Fähigkeit — der Platz links vom Freizeitspieler ist mehr wert als viele technische Anpassungen. Übliches Bankroll-Management: 20 bis 50 Buy-ins des gespielten Limits.

Konkretes Beispiel

NL50 6-max (Blinds 0,25/0,50 €, Buy-ins von 50 €). Ein guter Reg zielt auf 4-8bb/100 Hände: Über 100 000 Hände mit einer Winrate von 5bb/100 sind das 2 500 € Profit vor Rakeback. Dieselben 100 000 Hände mit einem Leak von 2bb/100 (zu enge BB-Verteidigungen etwa) kosten 1 000 € — die Präzision der Ranges macht den Unterschied.

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Cash Game beim Poker — Definition | Forge.poker