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VPIP

Voluntarily Put money In Pot — % der freiwillig gespielten Hände

Definition

Der VPIP (Voluntarily Put money In Pot) ist eine HUD-Statistik, die den Prozentsatz der Hände angibt, in denen ein Spieler vor dem Flop freiwillig Geld einsetzt – per Call oder Raise. Erzwungene Big Blinds zählen nicht. Es ist der grundlegendste Indikator für den Spielstil eines Gegners. Ein niedriger VPIP (15–20 %) deutet auf einen tighten Spieler hin, der nur gute Hände spielt. Ein hoher VPIP (35 %+) ist ein loose Spieler, der zu viele Hände spielt. Im 6-max Cash Game ist ein VPIP von 22–26 % typisch für einen soliden TAG (Tight-Aggressive). Am BTN kann der VPIP eines guten Spielers auf 45 %+ steigen, weil die Position das Spielen vieler Hände rechtfertigt. Der VPIP allein reicht nicht, um einen Spieler einzuordnen – man muss ihn immer zusammen mit dem PFR analysieren, um zu verstehen, ob der Spieler passiv oder aggressiv ist.

Konkretes Beispiel

Ein Spieler mit VPIP 15 ist sehr tight. VPIP 30 ist loose. Im 6-max entspricht VPIP 22–26 mit PFR 18–22 einem soliden TAG-Profil. Ein VPIP 40 mit PFR 8 ist ein passiver Spieler, der zu viel callt.

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