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PFR

Pre-Flop Raise — % der Hände, in denen der Spieler preflop raist

Definition

Der PFR (Pre-Flop Raise) ist der Prozentsatz der Hände, in denen ein Spieler preflop raist: Open Raise, 3-Bet oder 4-Bet. Es ist der Indikator für die Preflop-Aggression eines Spielers. Das VPIP/PFR-Verhältnis ist sehr aufschlussreich für den Spielstil. Ein PFR nahe am VPIP bedeutet, dass der Spieler fast jede Hand, die er spielt, raist: aggressives TAG-Profil. Ein PFR deutlich unter dem VPIP bedeutet, dass der Spieler oft callt, ohne die Aggression zu initiieren: passives Profil (Fish oder Calling Station). Im 6-max Cash Game entspricht ein PFR von 18–22 % mit einem VPIP von 22–26 % einem guten TAG. Ein sehr niedriger PFR (5–8 %) mit einem VPIP von 25 %+ deutet auf einen Spieler hin, der zu viel callt und zu wenig raist – eine Tendenz, die sich leicht ausnutzen lässt, indem du deine C-Bet- und Barrel-Frequenz erhöhst.

Konkretes Beispiel

VPIP 25 / PFR 20: ein aggressiver Spieler, der fast immer raist. VPIP 30 / PFR 10: ein passiver Spieler, der zu viel callt – du kannst ihn oft c-betten und solltest selten vor seinem Widerstand aufgeben.

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