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Strategie

Range Advantage

Wenn eine ganze Range die andere auf einem Board dominiert

Definition

Den Range Advantage (Range-Vorteil) zu haben bedeutet: Deine GESAMTE Range hat auf einem Board mehr Equity als die des Gegners — nicht deine Hand, deine Range. Zu unterscheiden vom Nut Advantage: mehr von den stärksten Kombinationen zu halten (Sets, Two Pairs, Overpairs). Man kann das eine ohne das andere haben, und sie diktieren nicht dieselben Entscheidungen. Das kanonische Beispiel: BTN opent, BB verteidigt, Flop A-K-7 Rainbow. Die BB hat preflop die meisten ihrer AA, KK und AK ge-3-bettet — ihre Call-Range enthält wenige davon. Der Opener hat sie alle, plus alle dominierenden Ax und Kx: Er hält beide Vorteile und kann fast seine ganze Range klein c-betten. Umgekehrt verbindet sich ein 6-5-4-Board viel besser mit der BB-Verteidigung als mit einem UTG-Open. In der Praxis: Der Range-Vorteil bestimmt, WER setzt und wie oft; der Nut-Vorteil bestimmt, wer GROSS setzen darf (Overbets gehören der Seite, die die Nuts hält). Und alles wird auf jeder Street neu bewertet — eine Turn-Karte kann den einen oder anderen Vorteil zur Gegenseite verschieben.

Konkretes Beispiel

UTG opent, BB verteidigt. Flop K♦Q♥3♠: klarer Vorteil für den Opener — alle AK, KK, QQ, AA liegen in seiner Range. Flop 6♥5♥4♠: Das Kräfteverhältnis kippt — die BB, die 87s, 75s, 65s oder 54s verteidigt, hält weit mehr Straßen und Two Pairs als der Opener: Sie besitzt den Nut-Vorteil, und die Overpairs des Openers müssen vorsichtig spielen.

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Range Advantage beim Poker — Definition | Forge.poker