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Mathematik

Combos (Kombinatorik)

Exakte Anzahl der Kombinationen einer Hand

Definition

Combos sind die konkreten Zwei-Karten-Kombinationen, die eine gegebene Hand bilden: Ein Paar gibt es in 6 Combos (AA = A♠A♥, A♠A♦, A♠A♣, A♥A♦, A♥A♣, A♦A♣), eine ungepaarte Hand in 16 — davon 4 suited (AKs) und 12 offsuit (AKo). In Combos zu zählen verwandelt Hand Reading von vagem Eindruck in Rechnung. Der Nutzen: eine Range korrekt gewichten. "Er hat AK oder 22" sagt wenig; "er hat 16 Combos AK gegen 6 Combos 22" sagt, dass AK fast dreimal wahrscheinlicher ist. Sichtbare Karten (Board, deine eigene Hand) entfernen Combos: Das ist der Blocker-Effekt. Auf einem A-7-2-Board bleiben nur 3 Combos AA, und hältst du selbst ein Ass, fällt gegnerisches AK von 12 auf 8 Combos. Diese Buchführung ist die Grundlage des Range-Denkens: Zu beurteilen, ob ein River bluffbar ist, heißt die Value-Combos und die mit der gegnerischen Linie konsistenten Bluff-Combos zu zählen; die eigenen Bluffs zu wählen heißt die Combos auszusuchen, die die Calls blockieren. Das 13×13-Raster kodiert diese Gewichte visuell: Paare auf der Diagonale (je 6 Combos), suited darüber (4), offsuit darunter (12).

Konkretes Beispiel

Board A♠9♦4♣. Der Gegner kann nur noch 3 Combos AA haben (das A♠ des Boards eliminiert drei von sechs). Hältst du A♥K♥, blockierst du zusätzlich einen Teil seiner verbliebenen AK. Gegen seine große River-Bet ist sein Fächer an Value-Händen mathematisch schmaler, als er wirkt — ein buchhalterisches Argument, mit einem Bluff-Catcher zu callen.

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Combos (Kombinatorik) beim Poker — Definition | Forge.poker