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Strategie

Float

Eine Bet callen, um den Pot später zu holen

Definition

Der Float besteht darin, eine Bet zu callen — typischerweise eine C-Bet am Flop, meist in Position — mit einer Hand ohne großen unmittelbaren Wert, mit dem Plan, den Pot auf einer späteren Street zu holen, sobald der Aggressor bremst. Es ist kein Hoffnungs-Call: Es ist ein Plan in zwei Akten. Die richtigen Bedingungen: in Position sein; ein Minimum an Equity tragen (Overcards, Backdoors, ein Gutshot) statt purer Luft; gegen einen Gegner spielen, der breit c-bettet, aber selten double barrelt; auf einem Board, auf dem seine Range den Turn oft aufgibt. Der Float greift genau dieses Ungleichgewicht „häufige C-Bet, häufiges Aufgeben" an — eines der verbreitetsten Leaks. Eine Version außer Position existiert (Check-Call am Flop, dann am Turn die Initiative übernehmen, wenn er hinten checkt — das trifft sich mit der Probe Bet), aber sie ist heikler: Ohne Position siehst du seinen Rückzug nicht, bevor du handeln musst.

Konkretes Beispiel

CO opent, du callst am BTN mit A♠4♠. Flop J♦8♦2♠, er c-bettet ein Drittel des Pots: Du callst — Overcard, Backdoor-Flush, Backdoor-Wheel. Turn 3♥, er checkt: Seine Range strotzt vor Give-ups, und der Turn hat dir sogar einen Gutshot geschenkt. Deine Zwei-Drittel-Bet holt den Pot einen großen Teil der Zeit — und wirst du gecallt, bleiben dir noch Wege zum Sieg.

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Float beim Poker — Definition | Forge.poker